Im Oktober 2020 fand eine dreitägige Seminarfahrt nach Neuenkirchen statt. Dieser Ort wurde gewählt, weil er in einem Naturreservat liegt und damit eine ruhige Umgebung gewährleistet ist. Die Seminarteilnehmerinnen waren hier nicht durch Alltagsstress und Lärm abgelenkt. So konnten sie die Ruhe und entspannte Atmosphäre nutzen, um in sich zu kehren, ihre Arbeit zu reflektieren und neue Kraft zu tanken.

Bei verschiedenen Workshops und Rollenspielen tauschten sich sechs Teilnehmerinnen mit eigenem Migrationshintergrund über Ihre Erfahrungen aus der Arbeit in unterschiedlichen Berliner Sozialeinrichtungen aus.
Schwerpunkt war einerseits die Entwicklung neuer Strategien um Immigrantinnen und geflüchteten Frauen bei der Orientierung und Integration in Deutschland zu unterstützen und andererseits die gemeinsame Erarbeitung von individuellen Bewältigungsstrategien im Umgang mit der persönlichen Belastung, die bei der Bearbeitung schwer traumatischer Fälle entstehen kann.

Unter anderem wurden hierfür folgende Fragen diskutiert:
Welche Problemlagen belasten geflüchtete Frauen besonders und erschweren Ihnen den Integrationsprozess?
Wie können die Sozialeinrichtungen die Frauen im Umgang mit Rassismus-Erfahrungen, Diskriminierung und der Suche nach der eigenen Identität zwischen alter und neuer Heimat unterstützen?
Wie können Immigrantinnen in der neuen Kultur akzeptiert werden, ohne dass sie zur Assimilation gezwungen werden?
Wie können Sozialeinrichtung die Frauen dabei unterstützen, dass sie Ihre Rechte und Pflichten kennen und selbstbewusst einfordern?
Wie können die einzelnen Mitarbeiterinnen und das gesamte Team Belastungssituationen bewältigen?
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