Als zweite Station von HÎNBÛNs „Pilgerreise durch Spandau“ besuchte eine Gruppe kurdischer und deutscher Frauen das Mahnmal für die zerstörte Synagoge und die Spandauer Opfer der Shoah am Lindenufer. Zum Gedenken an Opfer von Kriegen und Völkermorden wurden symbolisch weiße Rosen niedergelegt. Vorab gab es eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Mahnmal und seiner Bedeutung.

Zunächst wurde die Geschichte der Juden in Deutschland thematistiert und erörtert, wie Juden und auch Deutsche gegen das Vergessen und für Gerechtigkeit für die Opfer kämpfen. Im Anschluss haben die kurdischen Frauen über Menschrenrechtsverletzungen an ihren Familien, insbesondere an den Yeziden im Irak / Südkurdistan gesprochen. Sie diskutierten, wie das Zusammenleben zwischen Tätern und Opfern in Kurdistan / Irak noch möglich ist (Voraussetzung ist, dass die Taten benannt und verurteilt werden, erst danach könne man über eine mögliche Versöhnung sprechen). Es wurde über die Bedeutung der Religionsfreiheit und der gegenseitigen Akzeptanz gesprochen und darüber, dass der IS diese Werte nicht respektiert.

Diese Highlights könnten Sie auch interessieren…

Was kann ich tun gegen Rassismus und Sexismus?

Anfang Februar 2021 wurde die 17-jährige Dilan S. an einer Tramhaltestelle in PrenzlauerBerg aus rassistischen, islamfeindlichen und sexistischen Motiven von mehreren weißen Personen verprügelt, während viele Passant:innen einfach zugeschaut haben. Warum hat niemand

Abschied von Sabine Knepel

Zu Ehren von Sabine Knepel hat HÎNBÛN ein buntes Fest veranstaltet. Im November 2021 ist sie in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Sie selbst würde es aber wohl eher als "Unruhestand" bezeichnen, da Sie

Sie haben Fragen?

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Wir freuen uns auf Sie!

HÎNBÛN Kontaktieren